Ihr Anwalt in München
JUSEK Rechtsanwälte
Oettingenstraße 25
80538 München
| Tel.: | +49 (0) 89 29 19 01-0 |
|---|---|
| Fax: | +49 (0) 89 29 19 01-11 |
| E-Mail: | office@jusek.de |
Palais Esplanade
Sandplatz 2
I-39012 Meran
| Tel.: | +39 (0) 4 73 211 911 |
|---|---|
| Fax: | +39 (0) 4 73 211 424 |
| E-Mail: | info@pirhofer.it |
Kategorien
Stichworte
Mindestbedarf für ein nichteheliches Kind
Stichworte: BGH,
Familienrecht
Auch für die Betreuung eines nichtehelichen Kindes steht dem Unterhaltsberechtigten ein Mindestbedarf von derzeit 770 Euro im Monat zu.
Betreut der Unterhaltsberechtigte ein nichteheliches Kind, dann steht ihm dafür nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs ein Mindestbedarf zu, der das gesetzliche Existenzminimum nicht unterschreiten darf. Gegenwärtig liegt dieser Mindestbedarf bei 770 Euro im Monat. Das entspricht dem notwendigen Selbstbehalt eines nicht erwerbstätigen Unter-haltsverpflichteten. Nur weil ein Unterhaltsbedarf besteht, führt das allerdings noch nicht automatisch auch zu einem Unterhaltsanspruch. Kann der Bedarf nämlich vom Unterhaltsberechtigten selbst durch eine zumutbare Teilzeitbeschäftigung gedeckt werden, besteht kein Bedürfnis und damit auch kein Unterhaltsanspruch mehr.
Veröffentlicht am: 24.03.2010 | Kategorie: Gerichtsurteile Familienrecht
Weitere Artikel
Trennungsvereinbarung nichtehelicher Lebenspartner
Stichworte: Trennung, Familienrecht
Trennungsvereinbarung zwischen nichtehelichen Lebenspartnern als deklaratorisches Schuldanerkenntnis
Vereinbaren die Parteien einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft für den Fall der Trennung (gleich aus welchem Grunde) die Zahlung eines Ausgleichs an einen Partner, so stellt dies ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis i.S.d.

Veröffentlicht am: 16.07.2010 | Kategorie: Gerichtsurteile Familienrecht
Ehedauer nicht allein entscheidend
Stichworte: BGH, Scheidung, Trennung, Familienrecht
Die lange Dauer einer Ehe allein begründet seit der Unterhaltsreform nicht mehr automatisch einen Unterhaltsanspruch.
Allein durch eine langjährige Ehe erreicht die geschiedene Ehegattin noch nicht den gleichen Rang wie der neue Ehepartner, der eines oder mehrere Kinder zu erziehen hat.
...
Veröffentlicht am: 15.04.2010 | Kategorie: Gerichtsurteile Familienrecht
Notizzettel ist noch kein Testament
Stichworte: Erbrecht
Ein handschriftlicher Notizzettel mit Handlungsanweisungen ist noch kein eigenhändiges Testament.
Zwar gibt es für ein Testament keine vorgeschriebene Mindestgröße, allerdings gilt ein Notizzettel zumindest dann nicht mehr als Testament, wenn darauf keine ausdrückliche Erbeinsetzung steht.
...
Veröffentlicht am: 31.03.2010 | Kategorie: Gerichtsurteile Familienrecht