ordentliche Kündigung wegen ungenügender deutscher Schriftsprache

Mittelbare Diskriminierung - Kenntnis der deutschen Schriftsprache - ordentliche Kündigung

Eine mittelbare Benachteiligung iSd. § 3 Abs. 2 AGG liegt nicht vor, wenn die unterschiedliche Behandlung durch ein rechtmäßiges Ziel sachlich gerechtfertigt ist und die Mittel zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich sind.

Verlangt der Arbeitgeber von seinen Arbeitnehmern Kenntnisse der deutschen Schriftsprache, damit sie schriftliche Arbeitsanweisungen verstehen und die betrieblichen Aufgaben so gut wie möglich erledigen können, so verfolgt er ein sachlich gerechtfertigtes Ziel.
BAG 2 AZR 764/08

Veröffentlicht am: 09.07.2010 | Kategorie: Gerichtsurteile Arbeitsrecht

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