Außerordentliche Kündigung wegen Tätlichkeit

Zustimmungsersetzungsverfahren - außerordentliche Kündigung eines Betriebsratsmitglied wegen Tätlichkeit gegen einen Arbeitskollegen während einer Betriebsfeier

Tätlichkeiten unter Arbeitnehmern können einen wichtigen Grund für eine außerordentliche Kündigung darstellen. Vor Ausspruch der Kündigung bedarf es grundsätzlich keiner Abmahnung, da der Arbeitnehmer von vornherein weiß, dass der Arbeitgeber ein derartiges Fehlverhalten missbilligt.

Beschwerde eingelegt beim Landesarbeitsgericht Niedersachsen unter dem Aktenzeichen 10 TaBV 96/09.
ArbG Osnabrück 4 BV 13/08

Veröffentlicht am: 12.07.2010 | Kategorie: Gerichtsurteile Arbeitsrecht

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