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Tätigkeitsbereiche

Bußgeldkatalog

Rechtsanwalt Karl Jusek Anwalt in München

Rechtsanwalt Jusek in München hilft Ihnen bei Problemen im Bußgeldrecht.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Bußgeldkatalog der meisten Bußgeldvergehen:

Geschwindigkeitsüberschreitung mit Pkw ohne Anhänger und Motorräder.

innerhalb geschlossener Ortschaften wird ein Bußgeld verhängt bei (gilt auch für 30 km-Zone !):
bis 10 km/h  15,- EUR
11-15 km/h  25,- EUR
16-20 km/h  35,- EUR
21-25 km/h 80,- EUR, 1 Punkt
26-30 km/h 100,- EUR, 3 Punkte
31-40 km/h 160,- EUR, 3 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
41-50 km/h 200,- EUR, 4 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
51-60 km/h 280,- EUR, 4 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
61-70 km/h 480,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
über 70 km/h 680,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

außerhalb geschlossener Ortschaften wird ein Bußgeld verhängt bei (z.B. Landstraße, Autobahn, auch in Baustellen):
bis 10 km/h  10,- EUR
11-15 km/h  20,- EUR
16-20 km/h  30,- EUR
21-25 km/h  70,- EUR, 1 Punkt
26-30 km/h 80,- EUR, 3 Punkte
31-40 km/h 120,- EUR, 3 Punkte
41-50 km/h 160,- EUR, 3 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
51-60 km/h 240,- EUR, 4 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
61-70 km/h 440,- EUR, 4 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
über 70 km/h 600,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Nichteinhalten des Abstandes zu einem vorausfahrenden Fahrzeug

bei einer Geschwindigkeit bis 80 km/h wird ein Bußgeld von 25,- EUR, bei Gefährdung 30,- EUR, bei Sachbeschädigung 35,- EUR fällig.

bei über 80 km/h, wenn nicht in Metern weniger als ein Viertel des Tachowertes wird ein Bußgeld von 35,- EUR fällig.

bei einer Geschwindigkeit von mehr als 80 km/h wird ein Bußgeld verhängt,
< als 5/10 des 1/2 Tachowertes  75,- EUR, 1 Punkt
< als 4/10 des 1/2 Tachowertes 100,- EUR, 2 Punkte
< als 3/10 des 1/2 Tachowertes 160,- EUR, 3 Punkte (bei mehr als 100 km/h + 1 Monat Fahrverbot)
< als 2/10 des 1/2 Tachowertes 240,- EUR, 4 Punkte (bei mehr als 100 km/h + 2 Monate Fahrverbot)
< als 1/10 des 1/2 Tachowertes 320,- EUR, 4 Punkte (bei mehr als 100 km/h + 3 Monate Fahrverbot)

bei einer Geschwindigkeit von mehr als 130 km/h wird ein Bußgeld verhängt,
< als 5/10 des 1/2 Tachowertes 100,- EUR, 2 Punkte
< als 4/10 des 1/2 Tachowertes 180,- EUR, 3 Punkte
< als 3/10 des 1/2 Tachowertes 240,- EUR, 4 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
< als 2/10 des 1/2 Tachowertes 320,- EUR, 4 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
< als 1/10 des 1/2 Tachowertes 400,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot


Führen eines Kraftfahrzeuges in Folge Alkohol oder Drogen/berauschende Mittel

Alkoholgehalt im Blut (Mindeststrafen)

ab 0,3 bis unter 0,5 Promille: nicht strafbar, wenn keine Anzeichen für Fahrunsicherheit vorliegen und es nicht zu einem Unfall kommt; strafbar bei Anzeichen von Fahrunsicherheit oder bei Beteiligung an einem Unfall mit 7 Punkten und Geld- oder Freiheitsstrafe und Führerscheinentzug

ab 0,5 Promille: 500,- EUR, 4 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
bei Eintragung von bereits einer Entscheidung  1.000,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
bei Eintragung von bereits mehreren Entscheidungen  1.500,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

ab 1,1 Promille: Geldstrafe oder Freiheitsentzug, 7 Punkte, 6 Monate bis 5 Jahre Entzug der Fahrerlaubnis

Für Fahrer, die jünger als 21 Jahre und/oder noch in der Probezeit sind, gilt die Null-Promille-Grenze.
Verstöße dagegen werden mit 250 Euro, 2 Punkten und während der Probezeit mit Aufbauseminar und Probezeitverlängerung bestraft.

Auf dem Fahrrad wird ab 1,6 Promille eine MPU fällig.

Mit Unfallbeteiligung oder Ausfallerscheinungen wird es ab 0,3 Promille teuer, den Führerschein verliert man im Normalfall als Ersttäter erst ab 1,6 Promille nach nicht bestandener MPU.

Berauschende Mittel
Dazu gehören: Cannabis, Heroin, Kokain, Morphin, Amphetamine, Ecstasy 500,- EUR, 4 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
bei Eintragung von bereits einer Entscheidung  1.000,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
bei Eintragung von bereits mehreren Entscheidungen  1.500,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Der Genuss von harten Drogen (auch außerhalb des Straßenverkehrs) führt im Normalfall zum Entzug der Fahrerlaubnis.
Ein hoher Wert beim Cannabis-Abbauprodukt (THC-COOH) kann zum Führerscheinentzug führen, weil dies einen regelmäßen Konsum anzeigt.
Wird man beim Fahren unter Drogen erwischt, droht ein Drogenscreening oder die MPU.